Bergsport & Alpin

Ob Kilimanjaro oder Himalaya – eine Tour in größere Höhe will gut geplant und vorbereitet sein. Sowohl das Material als auch die körperliche Fitness spielen dabei eine große Rolle. Um den Organismus bestmöglich auf die veränderten Bedingungen in der Höhe vorzubereiten, empfiehlt sich daher ein Akklimatisierungstraining unmittelbar vor Reiseantritt.

Ab einer Höhe von 2.000m beginnt die „dünne Luft“ zu wirken. Menschen, die besonders sensibel auf die Höhe reagieren, können schon ab dieser Höhe erste Anzeichen einer drohenden Höhenkrankheit verspüren. Zu den Symptomen der Höhenkrankheit (AMS = Acute Mountain Sickness) gehören u.a. Kopfschmerzen, Schwäche-Gefühl, Schwindel oder Schlafstörungen. Ob jemand an der Höhenkrankheit erkranken wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wichtig sind z.B. die körperliche Fitness, sowie der allgemeine Gesundheitszustand. Ebenfalls von großer Bedeutung sind die Veranlagung eines Menschen, wie er auf Höhe reagiert, sowie seine Anpassungsfähigkeit, wie schnell er sich an die Höhenbedingungen akklimatisieren kann. Besonders auf die beiden letzten Aspekte hat man leider keinen Einfluss, da sie genetisch bedingt sind. Daher sollten vor Ort sowohl der Aufstiegsgeschwindigkeit, als auch unter Umständen nötigen zusätzlichen Akklimatisierungstagen besondere Beachtung geschenkt werden. Häufig sind aber durch zeitliche Rahmenbedingungen, oder aber weil das Gelände es nicht zulässt, diese Möglichkeiten begrenzt. Durch ein vorbereitendes Training in unserem Institut schaffen Sie sich einen zusätzlichen Sicherheitspuffer, da Ihre Akklimatisierung vor Ort schneller vorangeht und Sie sich deutlich leichter an die Höhenbedingungen anpassen.

Durch einen sogenannten Höhenverträglichkeitstest kann die Veranlagung eines Menschen, wie er auf Höhe reagiert, getestet werden, so dass erste Aussagen über die Wahrscheinlichkeit einer drohenden AMS getroffen werden können. Mit diesen Testergebnissen in Kombination mit dem Reiseziel (Höhenprofil und Schlafhöhen der Tour) lassen sich dann auch die optimale Trainingsdauer und -intensität bestimmen. Ziel eines solchen Akklimatisationstrainings ist es, den Organismus auf die bevorstehenden klimatischen Veränderungen bestmöglich vorzubereiten.

Um dies zu erreichen, setzen wir bei unseren speziell für die Akklimatisierung entwickelten Bergprogrammen sowohl passives als auch aktives Höhentraining ein (Nähere Informationen zu den Trainingsformen finden Sie unter Höhentraining allgemein). Abhängig von der individuellen Anpassung werden innerhalb des Akklimatisationsprozesses die Trainingshöhen variiert bzw. gesteigert, so dass die bestmögliche Adaptation an die gewünschte Reisehöhe erreicht wird. Dadurch können nicht nur Symptome der AMS (Acute Mountain Sickness) reduziert oder ganz vermieden werden, auch die Akklimatisationszeit vor Ort wird reduziert. Um eine gute Anpassung zu erreichen ist es wichtig, sich möglichst lange der „dünnen Luft" auszusetzen, daher sind Trainingseinheiten von 2 – 3 Stunden am Tag keine Seltenheit. Weiter bietet es sich auch an, vor Reisebeginn beispielsweise in Zelten mit sauerstoffreduzierter Luft zu schlafen, da hierbei keine wertvolle Zeit verloren geht (Nähere Informationen zu den Höhenzelten finden Sie unter Verleih der Generatoren).

Es ist egal, ob Sie sich für ein Akklimatisierungstraining in unserem Institut für Höhentraining entscheiden, oder aber für die Alternative, sich mit einem Leihgenerator bei sich zu Hause vorzubereiten, durch ein solches Akklimatisierungstraining verringern Sie das Risiko, an der akuten Höhenkrankheit zu erkranken, können Sie Akklimatisierungszeiten vor Ort verkürzen und passen Sie sich schneller an die Höhenbedingungen an Ihrem Reiseziel an. Insgesamt sind Sie leistungsfähiger, als wenn Sie dieses Training nicht absolviert hätten. Schauen Sie doch mal auf unsere Kundenfeedbackseite – so viele Gipfelerfolge geben uns Recht.